Lola ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Tja, nun war es so weit, wir mussten Lola am 30. August 2016 gehen lassen. Es war eine der schwersten Entscheidungen die ich bisher in meinem Leben treffen musste. Denn einen treuen Begleiter ziehen zu lassen ist nicht einfach. Es war die richtige Entscheidung, das weiß ich, es war zudem der größte Liebesbeweis den ich ihr erbringen konnte. Sie war 7 Jahre mein Halt, sie war nicht immer ganz einfach, aber mir immer treu ergeben. Ich möchte euch ein wenig was über sie erzählen, auch damit ich mich an ihre kleinen und großen Macken in 15 Jahren noch erinnere.

Lola kam mit ca. 1 Jahr 2009 zu uns, sie kam aus dem Tierheim wurde ausgesetzt. Das war auch der Grund warum wir nicht wussten warum sie so war wie sie war. Denn sie hat sich von niemanden anfassen lassen. Von uns natürlich schon und auch von einigen Menschen in unserem Umfeld, aber der Kreis war sehr klein. Vertrauen zu neuen Personen aufzubauen fiel ihr immer extrem schwer. Teilweise dauerte es Monate bei nicht täglichen sehen, einige Male sogar bis zu 1,5 Jahren. Etwas das sie auch mitgebracht hat war das sie Anfangs jeder Person die wir trafen sofort in die Hacken beißen wolle. Das haben wir mit viel Arbeit auf ein Minimum reduziert und spazieren gehen war am Ende das was es sein sollte. Entspannend. Vor allen lag es scheinbar auch daran das Schuhe Leder enthielten vor dem sie extreme Angst hatte. Wir haben es gut hin bekommen, aber nicht perfekt. Vermutlich wurde sie getreten als sie klein war. Auch andere Hunde schien sie nicht zu kennen bzw. nur schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Sie kam mit fast keinem Hund aus. In ihrem Leben hatte sie genau 3 tierische Freunde. Was die drei Verband war ihr hohes Alter und somit ihre Ruhe die sie ausstrahlten. Mit zwei von den kann sie nun wieder spielen da sie bereits vor ihr gegangen sind. In ihrer Sozialisierung ist scheinbar etwas komplett schief gelaufen.

Wenn man so auf ein Hundeleben zurück blickt gibt es viele zu berichten. Sie liebte Äpfel (komplette wenn sie nicht zu große waren!) zu knabbern, Möhren, Paprika und Gurken (frische), aber auch Kürbis, Sellerie und was es nicht sonst so an Gemüse gab. Es gab nur 2 Dinge die sie nicht mochte. Das waren zum einem Bananen und zum anderen Salat. Beides war ihr wohl zu weich oder schmeckten nicht. Sie klaute für ihr leben gern, Mülleimer ausräumen war ihre Passion. Wir haben uns darauf eingestellt, aber irgendwann hat sie mal einen Teller mit Chilliburgern geklaut.  Sie haben ihr scheinbar gemundet und bekommen sind ihr diese auch (zumindest hatte sie danach keinen Durchfall oder ähnliches). Teilweise hat sie so raffiniert geklaut das wir das nicht mal mitbekommen haben, außer das eine saubere Pfanne auf dem Herd/Tisch stand. Wir haben uns oft sehr darüber geärgert und doch zum Ende hin sehr vermisst. Zudem liebte sie es sich mit Herrchen Pferdewurst zu teilen, wobei es noch besser war wenn es zu Weihnachten eine eigene gab. Joguthbecher auschlabbern war auch immer sehr lecker, sie nahm diese zwischen Ihre Vorderpfoten und hielt diese fest damit sie einen guten Stand hatten. Sie liebte Djangos (Kauknochen) , Schweinenasen und Schweineohren. Sowie von der Nachbarin Rinderbrustknochen die sie aus ihrer Barflieferung ihr gerne mal vor die Tür stellte. Auch Ihr Magen war zudem ihre perfekte innere Uhr, jeden Tag Punkt 18:30 Uhr musste was in den Napf. Keine Widerrede. Sie war halt extrem verfressen und wir haben immer mit ihrem Gewicht gekämpft.

Trotz der Tatsache das sie so eine Angstpfote war, hatte sie in gewissen Situationen nerven wie Drahtseile. Als wir sie keine 2 Wochen hatten, landete fast neben ihr auf der Hundewiese ein Hubschrauber. Sie ließ sich, Gott sei dank, gut zurück rufen und schaute nur interessiert. Als der gelandet war wollte sie gern weiter spielen, was natürlich in dem Moment nicht ging. Auch Silvester war sie die Ruhe selbst. An den Tagen vor Silvester waren wir mal spazieren und ein Kind in Begleitung seiner Eltern musste einen Böller in ihre Richtung schmeißen. Wir haben natürlich gesagt das man das nicht macht, die Eltern und das Kind uns daraufhin beschimpft und bedroht. Der Hund blieb cool.

Sie spielte am liebsten mit Bällen, Stöcken und liebte alles was quietschte.Gerade Anfangs haben wir immer Bälle im 20iger-Pack gekauft, genauso Frisbees. Die haben nicht lange überlebt. Als sie zur Frau wurde, kam leider ab und an eine Scheinwangerschaft hinzu wo sie dann ihre Quitschies adoptieren wollte und wir sie wegnehmen wollten. Wir wollten nicht mit Medikamenten dagegen an müssen und haben es auch so ziemlich geschafft. Nur Weihnachten 2009 hat sich unser Sofa auseinander genommen. IMG_3103

Was gibt es noch über sie zu berichten, es sind so viele Kleinigkeiten die uns heute fehlen. Sie hat, wenn mal eine Mülltüte irgendwo rum stand, diese immer auseinander genommen, auch der Kosmetikeimer im Badezimmer war immer in Gefahr wenn sie mal alleine war. Daher mussten wir immer die Türen geschlossen halten.  Sie liebte das Autofahren. Es konnte nicht lange genug dauern. Wobei sie nach 6 Stunden in den Urlaub immer genug hatte. Sie war in jedem unserer Urlaube dabei. Egal ob IMG-20130717-WA0001es ans Meer ging, nach Berlin, Salzburg, Tirol, Augsburg oder wo auch immer. Sie war immer dabei und immer super lieb. Wir konnten sie dort natürlich nicht überall hin mitnehmen. Aber nie hat jemand sie in der Zeit gehört oder sich von ihr gestört gefühlt. Sie hat sich immer vorbildlich benommen. Wir haben aber natürlich immer so oft wie es ging versucht sie mitzunehmen. Zudem war sie mal in der Zeitung, als über diverse Schlaglöcher berichtet worden ist die auf der Hundewiese waren. Die Überschrift lautete: „Lola rennt nicht, sie humpelt“.

Was sie nicht war, war eine Wasserratte. Wasser aus dem Hahn oder Schlauch war so gar nicht ihrs. Somit Baden auch nicht. Was dagegen schon, in Seen oder ins Meer zu springen obwohl man nicht den Untergrund sah. Hundepools waren dagegen total uninteressant.

Das was ich nicht beschreiben kann, war ihre Liebe zu uns. Sie hat uns vertraut, vom ersten bis zum letzten Schritt. Auch wenn ihr mal was Angst gemacht hat, durften wir ihr das zeigen. Am liebsten hat sie Abends mit uns auf der Couch gekuschelt. Wobei ich für Kuscheleinheiten zuständig war, mein Mann immer für das Spielen. Sie hat am liebsten im Bett unter der Decke in meiner Kniebeuge geschlafen und sie breit gemacht. Ich glaube das macht aber jeder Hund. Sie hatte teilweise doch sehr kuriose Schlafpositionen. Sie konnte leckerchen wie eine Weltmeisterin fangen und liebte es mich abzuschlabbern. Herrchen nicht. Ich schmeckte scheinbar besser. Ich wusste wenn draußen was zu fressen lag, würde sie es nicht anfassen, außer es kam von uns. Sie war, trotz ihrer Macken, ein Hunde den man sich nur wünschen kann. Sicher lag es auch daran das wir, gerade Anfangs, mit ihr viel gearbeitet haben. Wir haben sie immer gefordert und ihre Grenzen immer erweitert.

Sie wird uns fehlen. Und wir sind dankbar das wir sie hatten und ihr ein Zuhause schenken durften.

Für uns war aber schon im Mai klar das wir, wenn wir sie gehen lassen müssen, es nicht lange dauern wird bis wieder ein Hund bei uns einzieht. Wir haben uns lange auch mit der Frage beschäftigt ab wann man sich wieder einen neuen Hund anschaffen darf ohne das es aussieht als ob man den alten nicht vermisst. Meine Antwort darauf ist ganz einfach. Es ist egal wie viel Zeit vergeht. Ich werde immer traurig sein das sie nicht mehr bei uns ist, und dennoch lasse ich mich gerne auf ein neues vierbeiniges Abenteuer ein, denn das ein neuer Hund einzieht, bedeutet nicht das die Lola nicht vermissen werde und nicht mehr an sie denke.

Eine lustige Anekdote habe ich zum Schluss dann doch noch. Gerade Hundebesitzer wissen ja das man seinen Hunden Kosenamen gibt. Unsere für sie sahen etwas – nun ja – ungewöhnlich aus. Sie lauteten Schnitzel, Hasenzahn, Hasi, Loli (ok das ist noch naheliegend) und Mäuschen. Aber sie hat auch auf alles andere gehört. Egal ob wir sie Döner oder Currywurst Rot weiß gerufen haben. Es kam halt auf den Singsang an 😉

Esskultur: China vs. Deutschland oder auch Stäbchen vs. Messer und Gabel

Ich arbeite jetzt seit fast 3 Jahren in einem chinesischen Unternehmen und lerne dadurch eine Kultur kennen der man sonst kaum so nahe kommt. Zwar leben inzwischen viele Chinesen in Deutschland und dennoch ist ein Volk selten so unsichtbar. Denn die chinesische Kultur ist so anders als unsere. Sie sind weitaus zurückhaltender. Einer chinesischen Kollegin habe ich mal erwähnt das sie mir schon fast unterwürfig vor kommt (also die Kultur, nicht sie). Chinesen sind leise wenn man sie nicht kennt. Deutsche und Chinesen sind so unterschiedlich wie Kilometer auseinander. Vieles worüber wir deutsche uns ungezwungen unterhalten Jagd ihnen die Schamesröte ins Gesicht. Aber darauf möchte ich heute gar nicht genauer eingehen. Denn ich bin der Meinung das man eine  Kultur kaum besser kennenlernen kann als über ihre Esskultur und auch hier liegen China und Deutschland meilenweit auseinander.

IMG_4227Da wäre das Besteck. Während bei uns Gabel, Messer und Löffel vorherrschen gibt es in China nur Stäbchen und Porzellanlöffel. Alle Speisen werden Mundgerecht bereits zugeschnitten und gegart. Ich habe kürzlich sehr gute Stäbchen von Japacasa zur Verfügung gestellt bekommen (vielen Dank nochmals dafür) um euch das mal näher bringen zu können. Wir deutschen verwenden meist ja – wenn überhaupt – Einwegstäbchen vom Chinesen um die Ecke.

Aber neben dem Besteck ist auch das Essen total anders. Klar werdet ich sagen, M6 vom Chinesen da ist Bambus um Morcheln drin. Das ist schon was anderes. Das was ihr beim „normalen“ Chinesen um die Ecke bekommt hat oftmals nichts mit richtiger chinesischen Küche zu tun. Vielmehr ist es so das nicht  jedes asiatische Restaurant das mit chinesischer Küche wirbt überhaupt einen Chinesen beschäftigt bzw. einem gehört. Meine chinesischen Kollegen bringen zum Mittag immer ihr Essen mit und ab und an gehen wir auch zum richtigen Chinesen mit traditioneller Karte. Traditionell heißt in dem Falle so wie dort wirklich gekocht wird. Wenn ich dies beschreiben sollte würde ich es als würziger Beschreiben, zudem ist dort viel Schärfe vertreten. Nicht scharf verwürzt sondern einfach würzig und rund. Natürlich ist mir manches als Europäer auch zu scharf, denn das chinesische Essen kann sehr scharf sein. Zudem wird viel mehr Gemüse gegessen als in der deutschen Küche. Es gibt Gemüsesorten die bei uns nicht mal bekannt sind, höchstens vom Besuch im Asia Markt, wo wir aber nicht uns trauen würden zu zugreifen. Einiges habe ich inzwischen schon mal kennen gelernt. Es gibt natürlich auch Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Etwas das zudem eine sehr große Rolle spielt ist Tofu. Meine eine Kollegin die ich immer ausfrage erzählte mir mal das der Tofu hier in Deutschland ganz anders ist  und auch nicht so gut schmeckt. Es wird aber auch anders gegessen. Wenn man essen geht werden diverse Gerichte bestellt. Jeder bestellt 2-3 Gerichte. Die kommen in die Mitte und jeder nimmt sich überall von den Tellern was runter. Es ist nicht so wie in Deutschland wo jeder vor seinem Teller sitzt. Vielmehr bekommt jeder ein Schälchen und füllt dort das rein was er gerade essen möchte. Reis gibt es dann meist im Überfluss. Diese Art zu essen gefällt mir, denn so habe ich schon Pansen, Niere, Algen und ja auch gekochten Schweinedarm (nicht zu vergleichen mit unserem Darm für Bratwurst) kosten können um mal die ungewöhnlichsten Dinge heraus zu picken.IMG_4225

Was ich auch erst durch meine Kollegen kennen gelernt habe ist zum einem das Kochen mit dem Dampfgarer, dieser ist bei denen sehr häufig im Einsatz. Meinen möchte ich gar nicht mehr hergeben. Denn gerade Reis lässt sich hierin sehr gut zu bereiten. Ich habe ihn euch mal verlinkt. Was ihr darin gerade  auch seht ist eine meiner Leibspeisen entwickelt. Es handelt sich um DimSum. Diese gibt es in sehr vielen Variationen. Und jede Art hat ihren eigenen Namen. Sie sind oft gefüllt mit Gemüse oder auch Fleisch, Fisch oder gemischt. Es gibt sie „neutral“ ohne Geschmack oder auch Süß. Je nachdem was man mag und was man will. Im Restaurant zahlt man IMG_4229sich für diese dumm und dämlich. Daher bin ich dazu übergangen mir meine im Asia Supermarkt in der Tiefkühltheke zu holen. Ich glaube nicht das die Restaurants das anders machen, denn diese selbst zu zubereiten ist echt viel Arbeit. Bei Ting Ting´s Nest gibt es dazu Rezepte. Überhaupt hat sie immer spannende Themen. Ich  könnte jetzt noch lange über diverse chinesische Speisen schreiben und was ich alles kennen gelernt habe, aber ich mag euch nicht überfordern. Sicher kommt noch das eine oder andere zu dem Thema, denn ich liebe die echte chinesische Küche und will noch vieles ausprobieren. Was haltet ihr von einer kleinen Reihe wo ich euch auch mal verschiedene Lebensmittel vorstelle oder Rezepte wenn ich ein tolles finde?

Ich muss aber noch etwas zu den Stäbchen von JapaCasa los werden, ich habe sie in den letzten Tagen einige Male benutzt. Die Stäbchen sind aus Bambus und die Lackierung ist im Wakasa-Stil erfolgt. Die Stäbchen sind, im Gegensatz zu den kostenlosen vom Chinesen, sehr dünn. Aber das ist ein extremer Vorteil. Ich habe noch nie Stäbchen benutzt die zum einen so gut in der Hand liegen und so leicht sind. Jemand erklärte mir mal das man Stäbchen benutzen soll wie die Verlängerung der eigenen Finger. Ich wusste immer nicht was damit gemeint ist, jetzt ja. Auch wenn diese Stäbchen teuer sind, sie sind jeden Cent wert und sind haltbarer als die kostenlosen weil sie eben lackiert sind.

 

Hunde OP: Der Grund warum es bei der Pudelmütze momentan so ruhig ist

IMG_2982Seit etwas mehr als 4 Wochen ist es auf Pudelmützes Bücherwelten und hier in der Welt verdammt ruhig geworden. Mein Fokus lag auf meinem realen Leben, meinem Leben mit meinem Hund. Ich erzähle euch ja wenig über mein privates Leben, vieles soll auch einfach Privat bleiben. Ob ich in den Urlaub fahre, meinen Job (den nehme ich hier ja schon mal mit rein wenn es passt), oder ob ich mir etwas schönes kaufe. Denn ich denke das gehört nicht hierher, außer ich habe das Gefühl es könnte euch interessieren bzw. ich bin so begeistert das ich es euch zeigen muss. So möchte ich euch nun einmal mein Herz ausschütten was los ist/war.

 

IMG_2909Meine Hündin, gerade mal 8 Jahre alt, hat schon seit Jahren Mammatome, meine alte Tierärztin hat immer gesagt „nein muss man nicht entfernen, die sind gutartig“. Wir haben jedes Jahr zur Impfung bzw. wenn sich was verändert hat nachgefragt. Naja, was soll man sagen. Entweder waren sie von Anfang an nicht gutartig oder aber sie haben sich verändert. Mein Hund hat nun den Salat. Grundsätzlich können Hunde auch damit noch lange leben. Aber  nicht wenn sie wachsen und das tat einer leider so rasant das innerhalb von 6 Wochen dieser aufging Wir haben auch alternativen vorab versucht z.B. mit Spinnengift. Die Tierklinik in der wir inzwischen in Behandlung sind wollte die OP so lange wie möglich nicht machen, denn wenn man einmal dran geht weiß man nie wie die Prognosen sind. Besser sind sie wenn man nicht ran muss.  So wurde es uns zumindest erklärt. Aber nachdem das Ding offen war mussten sie ran, sie haben sich sehr gesträubt und hätten unsere Hündin lieber direkt eingeschläfert. Da wir immer noch hier einen vor Ort Tierarzt haben und dieser uns auch schon sagte das sie eine OP (wenn es ihre Hündin wäre) immer probieren würden, denn Einschläfern könne man immer noch war für uns klar das wir nicht so Einschläfern lassen würden ohne alles versucht zu haben. Denn unsere Hündin ist sonst noch gut drauf. Sie hat nur eine Einschränkung noch, nämlich eine Fettgeschwulst unter einer vorderen Achseln die sie beim laufen beeinträchtigt (inoperael lt. 4 Tierärzten, bzw. die Risiken für weitere Schäden sind so groß das sie so besser lebt, sie scheint dort keine Schmerzen zu haben auch auf Druck nicht, sie spielt, läuft und Jagd Katzen damit Problemlos auch wenn nicht so schnell oder viel wie mit 4 Gesunden Beinen).

Vor 4 Wochen haben wir sie also Operieren lassen, es war eine sehr schwierige IMG_2924OP und man hat uns wenig Mut gemacht bzw. auch gewarnt zu viel Positives zu hoffen. Wir hoffen seitdem von Tag zu Tag und wissen das wir vielleicht jeden Tag die Entscheidung treffen müssen sie gehen zu lassen. Sie hat sich sehr gut erholt. 2 Wochen lang haben wir sie jede Treppe geschleppt, 3 Wochen hat sie Body getragen damit sie da ja nicht ran kommt. 7 Tage Drainage, 10 Tage Fäden. Ungezählte Schlaflose Stunden in der ersten Woche nach der OP. 4 Wochen Kragen tragen wenn wir nicht da sind, 3 Wochen davon auch immer Nachts. Das sind viele Zahlen, die aber zeigen was man bereit sein kann wenn das geliebte Haustier krank ist. Was wir für alles zusammen bezahlt haben kann ich nicht sagen, aber ich bin froh das ich meine Hündin direkt als wir sie bekommen haben bei der Agila Krankenversichert habe, von daher musste ich nie auf die Kosten achten, sie haben die größten Summen übernommen. Auch wenn ich vermutlich weitaus mehr eingezahlt habe als jetzt raus bekommen, war es jeden Cent wert. Denn jetzt mussten wir uns keine Sorgen machen ob wir es uns leisten können oder wie wir dies finanzieren können.

 

IMG_2936Unsere Tierklinik hätte nie gedacht das die Wunde so gut abheilt, sie habe den Hund „gerade noch so“ wieder zu gekriegt, so eine Riesen Geschwulst war das. Es war eine harte Zeit und auch jetzt haben wir immer gute und weniger gute Tage. Aber jeden Augenblick den wir zusammen haben genießen wir, der Hund wie auch wir. Wir helfen ihr wo es nur geht, ihr Hunger nach Futter, Liebe aber auch Abenteuer ist ungebrochen. Ihre Augen leuchten vor Lebenswillen uns sie hüpft auf 3,5 Beinen um uns herum und zeigt uns das sie Leben will. Aber sie braucht auch mehr Pausen als vor ein paar Jahren, aber so ist es wenn Hund älter wird.

IMG_3075Heute hat sie mir ein ganz besonderes Geschenk gemacht, sie ist eben als ich Anfing diesen Beitrag schreiben zu wollen zu mir auf das Sofa gesprungen und hat sich eingekuschelt. Sie liebte es vor der OP dies zu tun, hat sich aber die letzten Wochen nicht getraut bzw. es hat auch noch die Kraft gefehlt, denn die Erholung hat gedauert. Ich hätte fast zu heulen angefangen als sie nun zu mir auf das Sofa kam (eigentlich darf sie das nur nach Aufforderung aber man ist in dem Fall ja so gerührt das man das durchgehen lässt 😉 )

Ach ja und sie kann schon wieder flitzen, zumindest in ihren Maßen (für die Kamera war sie da schon ein wenig zu schnell… zumindest für das Smartphone)IMG_3071

 

Rezept: Saure Klopse

Es gibt viele Rezepte die in meiner Schatulle schlummern. Viele sind alt und noch von Oma weiter gegeben. Ich empfinde es als sehr wichtig das diese weiter leben und gekocht werden, denn über Omas Küche gibt es nichts. Heute möchte ich euch Saure Klopse vorstellen. Wo es genau her kommt kann ich nicht sagen. Oma lebte lange in Hamburg, ihre Familie stammte aber aus dem „Osten“ (Preußen), sie hat einen Teil ihrer Jugend auf der Kurischen Nehrung verbracht. Wo sie das Rezept her hat ist nicht zu sagen. Ich habe, außer einem was ich selbst mal in eine Kochbörse eingestellt habe, keins gefunden was ähnlich ist oder unter diesem Namen bekannt ist. Es ist am einfachsten als eine Abwandlung der Königsberger Klopse zu erklären. Ein Zusammenspiel auf der Zunge zwischen süß und sauer.

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Fashion: Warum gibt es keine tragbare Mode in Übergröße?

Heute gibt es wieder mal ein kleines Debüt bei der Pudelmütze. Denn über Fashion bzw. Mode habe ich mich bisher noch nie ausgelassen. Aber in den letzten Tagen war ich mal wieder auf der Suche nach etwas zum Anziehen. Ich trage keine Größe 38, auch keine 42  und keine 46. Ich „muss“ in die Abteilung für Obergrößen, denn ich habe ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Man sollte denken, kein Problem, dort hängt  auch einiges rum. Aber mal an die Schlanken unter euch. War schon mal jemand von euch in dieser Abteilung und hat sich umgeschaut? Auf den ersten Blick ganz nett. Es gibt allerdings ein aber. Wenn man mal genauer schaut findet man hauptsächlich fünf Arten von Kleidung.

Ein kleiner Einblick in meinen Kleiderschrank
  1. Große Drucke
  2. Große Schmucksteine
  3. Leichte Stoffe
  4. Abgenähtes
  5. Unmögliche Hosenformen

Würde ich länger drüber nachdenken würde ich sicher noch mehr finden. Aber warum ist das so ein Problem für mich? Ich fange mal oben an. Große Drucke sind nicht das Problem an sich. Aber oftmals sind es florale Muster oder aber oder bunte Drucke. Sie nehmen nicht nur einen Teil ein sondern sind das Teil. Alternativ gibt es Stücke mit „Schmucksteinen“ drauf. Ganze Muster werden damit genäht. Teilweise über das gesamte vordere Kleidungsstück. Gerne kombiniert mit Ziernähten, Rüschen. Gerne auch tailliert abgenäht. Ein weiteres sehr großes Problem ist, dass fast nur sehr leichte Stoffe für Mode für Dicke verwendet wird. Stoffe die sich über jede (Speck-)Falte legen und diese betonen. Gerade wenn es um T-Shirts geht wird nicht Baumwolle verwendet sondern Viskose und Elastan. Natürlich ist es schön wenn Kleidung leicht und locker ist, aber sie sollte auch so gestaltet sein das diese auch getragen werden kann. Gerne wird die Kleidung auch sehr Figurbetont designt. Damit man ja jede Rolle sieht. Das andere extrem ist sind sackartige Kleidungsstücke, Kleidung die Aussieht als ob man als Vorlage einen Kartoffelsack genommen hat. Aber mit der Oberbekleidung ist es nicht getan, auch unten rum haben dicke so manches zu ertragen. Ich frage mich warum es Leggings in Gr. 58 gibt? Klar, zu hause trage ich auch mal enge Hosen. Diese werden aber im Geschäft oder auch den Onlinewebseiten so kombiniert, das sie als Partyoutfit fungieren. Alternativ findet man im Hosenbereich Bootcut Hosen die den Schlaghosen der 70iger Jahre ohne weitere Konkurrenz machen können oder seit diesen Jahr eng anliegende Skinny-Jeans. Ich frage mich immer wer Mode für dicke entwirft?

Habe nur ich dieses Problem oder kennt ihr das auch?

2016 – Jahr des Ausmistens

Vielleicht habt ihr es schon auf Pudelmützes Bücherwelten gelesen, das ich dieses Jahr mal ein wenig unter den Stern des Ausmisten stellen will.  Denn ich weiß ja nicht wie es euch so ergeht. Aber bei mir sammelt sich innerhalb kürzester Zeit immer sehr viel Mist an. Selbst nach der letzten Ausmistaktion sind die Schränke oft schnell wieder mit irgendwelchen Scheiß voll gestopft und ich räume immer alles von A nach B und wieder zurück.

In diesem Jahr möchte ich mich von all  den Dingen trennen die ich nicht benötige und wo keine Erinnerungen dran hängen. Natürlich gibt es auch Dinge die eigentlich gar keinen richtigen Nutzen haben aber wo einfach Geschichten dran hängen die man nicht los lassen möchte. Aber auch hier muss ich durch sortieren. Ich möchte weniger Dinge besitzen, dafür aber nur noch schöne. Sicher werde ich auch wieder einiges neu kaufen was ich sehe und was mir gefällt, dann habe ich aber Platz dafür. Ich möchte aber immer abwägen ob ich es brauche oder ob ich es nur besitzen will.

Ich werde euch im laufe des Jahres immer mal wieder darüber berichten. Über meine Erfolge und meine Misserfolge. Erfolgen kann ich heute schon vermelden. heute wechselten 6 alte Esszimmerstühle den Besitzer, zudem habe ich 3 Bücher abgegeben.

Im letzten Jahr habe ich 600 Bücher aussortiert und auf einen Schlag abgegeben. Einfach weil ich drei große Billyregale doppelt gestellte Reihen hatte. Ich habe gefühlt ähnlich viel Wolle und werde im laufe des Jahres auch hier einen Großputz machen. Ich will endlich mehr Luft zum leben haben.

Aber mal ehrlich, seid ihr auch solche Kandidaten die alles möglich ansammeln? Also Dinge die man eigentlich nicht braucht? Bzw. räumt ihr auch immer alles von A nach B und wieder zurück?

Prentu.de – online-fotoservice – Mein Test

Ich liebe es ja neue Internetseiten zu entdecken und freue mich ja, wenn es in mein Interessengebiet passt, wenn ich sogar dazu eingeladen werde. So wie bei Prentu.de ist es natürlich für mich noch schöner.

Was ist Prentu.de?

Prentu ist ein Onlineanbieter für Fotoentwicklung, Erstellung von Fotobücher, Fotoleinwänden auf diversen Materialien, Fotogeschenken und Fotoprodukten für den gewerblichen Bereich.

Wie habe ich getestet?

Ich habe mich natürlich gründlich umgesehen, viele Bereiche durchsucht und bestellt. Dafür hat Prentu mir lieber weise einen Gutschein zur Verfügung gestellt.

Die Seite:

So aber nun zu meinem eigentlichen Test. Die Aufmachung der Seite ist freundlich, die Farben sind hell und laden zum verweilen ein.

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Oben ist ein Menü das auf den ersten Blick nicht überfordert, auch unten findet man direkt Kontaktdaten. Auf den zweiten Blick sind im Untermenü sehr viele Unterpunkte, natürlich muss man irgendwie an die vielen unterschiedlichen Produkte kommen.

Auf den einzelnen Seiten wird es da schon schwieriger. Denn dort  muss man sich zwischen diversen Varianten entschieden werden. Während es auf der seitlich noch sehr übersichtlich ist

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sieht es unten in den Einzelheiten ganz anders aus. Als Beispiele habe ich hier Leinwände und iPhone Hüllen genommen.

 

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Wenn man erst einmal das System verstanden hat war es gar nicht so schwer.

Ich habe mir einige Artikel raus gesucht, u.a. Handyhüllen, Glasuntersetzter, Bierdeckel, Weihnachtssocken und eine Leinwand. Eigentlich wollte ich noch ein Fotobuch machen, aber daran bin ich verzweifelt. Warum? Ich möchte es euch erzählen.

Als ich wusste ich würde dort etwas bestellen um euch diese Seite vorzustellen, habe ich angefangen mich durch das Sortiment zu wühlen. Ich wollte verschiedene Dinge ausprobieren. Leider muss ich sagen, das Prentu sehr lange Ladezeiten hat. Gerade wenn man die Artikel konfiguriert. Natürlich dauert das Hochladen von Fotos lange, aber auch die Vorlagen zu laden war sehr aufwendig. Das System ist zudem nur bedingt spontan. Wenn ich als Kunde sage ich möchte eine andere Vorlage oder doch ein andere Handycover muss ich oft zurückspringen und ganz von vorne beginnen und kann nicht im Menü ein anderes Auswählen. Warum ich aber an den Fotobüchern gescheitert bin war schlichtweg die Tatsache das ich die Bilder weder so rein bekommen habe wie ich wollte, noch so zugeschnitten etc., gerade bei Fotobüchern empfand ich die Software als sehr schwierig. Gerade zu Weihnachten finde ich Fotobücher sehr schön als Geschenk, aber eine so umständliche Software habe ich noch nie gefunden. Könnte natürlich auch an meinen Fähigkeiten liegen.

Wenn man erst einmal sich mit dem System vertraut gemacht hat und sich bei einer Tasse Tee sich die Zeit nimmt, geht es relativ gut. Man braucht aber Zeit. Was ich persönlich sehr schön fand das, dass System mir immer Anzeigte ob ein Bild gut geeignet war oder nicht. Ich habe nur Bilder genutzt wo er mir einen grünen Haken angezeigt hat.

Was mir zudem auch Positiv aufgefallen ist, die Möglichkeit vorab Bilder hoch zu laden und in Ordnern zu organisieren, hierzu benötigt man allerdings ein Kundenkonto, welches man eh anlegen muss wenn man bestellen will.

Das Ergebnis:

Hier eine Auswahl der Dinge die mich erreicht haben:

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Für diese Hülle habe ich ein vorgefertigtes Bild genommen, die Qualität ist sehr gut, die Hülle selbst ist sehr stabil und kommt die Tage sicher zum Einsatz.

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Ich erwähnte ja das ich Bierdeckel habe machen lassen. Die Aussage von meinem Mann dazu war nur das die sehr dunkel sind und ja es stimmt, im Gegensatz zum Original es sehr dunkel geworden. Die Qualität ist typisch für Bierdeckel, auch wenn etwas dünn für meinen Geschmack.

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Die Glasuntersetzter habe ich auch mit einem „fertigen“ Bild gemacht. Daher sind die Lichtverhältnisse sehr schön, gefallen mir extrem gut. Auch die Qualität ist der eigentlichen Untersetzer ist sehr gut.

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Dieses Bild soll demnächst die Wand über meinen Esszimmertisch schmücken, die Aufnahme habe ich selbst in diesem Jahr in meinem Rügenurlaub gemacht. Die Aufnahme entstand in Prora. Was man auf diesen Bild jetzt nicht so sieht war das der Sand einen ziemlichen Lilastich hat. Man gewöhnt sich zwar dran, aber ideal nenne ich das nicht, besonders für fast 60€. Im original ist der Sand natürlich nicht mal annähernd Lila. Hätte ich keinen Gutschein gehabt, hätte ich dieses reklamiert, genauso übrigens wie eine zweite iPhone Hülle wo weiß stark blau ist. Ich vermute dort kommt es eher daher weil sonst viel Blau in dem Bild ist. Leider bin ich von den beiden Dingen nicht allzu begeistert. Die reine Materialqualität ist bei der Leinwand aber auch wieder einwandfrei.

Lieferung:

Nach Bestellung war die Lieferung innerhalb noch nicht einmal einer Woche bei mir. Sehr schön fand ich auch das ich eine alternative Lieferanschrift hinterlegen konnte. So wollten zwar meine Arbeitskollegen direkt erst einmal schauen was in diesem riesigen Paket drin ist (sie fragten sich übrigens was das lilane auf dem großen Bild sein soll), aber so brauchte ich wenigstens nicht extra zur Post um das Paket abzuholen.

Mein Fazit:

Insgesamt kann ich mein persönliches Fazit ziehen das dies ein Anbieter ist mit ganz durchschnittlichen Preisen, für die Qualität würde ich sogar sagen er gerhöt zu den günstigeren. Gerade die Glasuntersetzter und auch die Handyhüllen haben mich von d er Qualität komplett überzeugt. Auch die Leinwand ist ordentlich, auch wenn der Farbstich vom Sand nicht so schön ist. Ich habe auch ein paar Fotos normal entwickeln lassen und auch diese sind Top. Ich mag daher nicht sagen das alles Top ist, aber überwiegend bin ich Positiv überrascht von diesem Anbieter. Wenn jetzt nur die Webseite noch schneller werden würde und die Ladezeiten minimiert werden würden, wäre das Einkaufserlebnis perfekt.

 

An dieser Stelle auch nochmal ein dickes Dankeschön an Prentu.de für die Bereitstellung des Gutscheines welcher mir ermöglicht hat das Portal so sehr auf Herz und Nieren zu prüfen.

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Produkttest: Incredible Face Mask von MayBeauty

MayBeauty kam kürzlich auf mich zu und fragte ob ich Lust hätte Incredible Face Mask zu testen.

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Hier auf Pudelmützes Welt passt dieses Thema ja perfekt mit rein, denn es geht hier ja um Dinge die mich interessieren außerhalb von Büchern und ich bin genauso Frau wie jede andere auch und habe auch die selben Probleme. Unreine Haut. Ich habe zwar immer das Gefühl sonst niemand meine Probleme hat aber sonst würde es ja nicht Produkte wie Incredible Face Mask geben.

Ich muss gestehen das ich relativ große Poren gerade auf dem Nasenrücken besitze und ich bisher noch kein richtiges Mittel dagegen gefunden habe. Ich habe so genannte Mischhaut. Sprich Nase und und Kinn sind fettiger als Stirn und Wangen.

Die Maske verspricht genau das zu verbessern. Also das Hautbild. Leider fiel mir direkt negativ auf, das auf der Verpackung allen Angaben nur auf Englisch sind. Also inkl. dem was die Maske können soll, wie man sie anwendet oder auch die Liste der Inhaltsstoffe. Auf der Webseite von Incredible Face Mask sind aber alle Informationen nochmals auf Deutsch hinterlegt, inkl. der Liste der Inhaltsstoffe.

Ich habe mich für euch in einen Selbsttest begeben und keine Peinlichkeiten gescheut.

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Übrigens mein erstes veröffentlichtes Selfie 😉 Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt kennt dieses auch schon.

Dies war bei meiner ersten Anwendung. Und es war ein komisches Gefühl, denn während die Maske trocknete, das aufbringen selbst war dank Pinsel relativ einfach wobei das raus bekommen aus der Packung besser gelöst werden könnte (z.b. durch kleine Tiegel etc.). Das dicke Ende kam beim Abziehen, denn die Maske saß gut fest. An den stellen unter den Augen bzw. überall dort wo die Haut dünner ist das das ziemlich weh getan beim Abziehen. Für Männer somit nicht wirklich geeignet 😉

Aber wie ist das Ergebnis? Die eigentlich wichtigste Frage.

Dadurch das die Maske nicht so ganz einfach abfällt nimmt sie beim Abziehen natürlich viele alten Hautschuppen, fette und sonstige Unreinheiten mit. Beim ersten Mal hatte ich das Gefühl das die Haut danach zu trocken ist. Ich habe kurz danach einfach mit einer Parfüm freien und nicht zu fettigen creme nach gecremt und gut war.  Denn meine Haut hat danach noch ein wenig geschuppt. Das hat sich in den nächsten Anwendungen gelegt. Nach mehreren Anwendungen muss ich sagen, dass sich mein Hautbild verbessert hat, die Poren sind ein wenig kleiner geworden. Aber man muss auch 1-2x die Woche sich rund eine Stunde Zeit nehmen. Denn so lange dauert eine Anwendung mit Auftragen und wieder runter ziehen. Aber der Aufwand lohnt sich eindeutig.

Ob ich mit diesen Masken weiter mache, bin ich noch am Überlegen, denn mit 2,40-3,10 je Maske (bei Packungen mit 8 bzw. 16 Masken) ist es nicht ganz günstig. Es ist natürlich wie immer, je mehr man nimmt umso günstiger wird es. Wenn man direkt 32 Masken nimmt sinkt der Preis je Anwendung auf 2,15€. Wenn man dann 2 Anwendungen je Woche nimmt sind das keine 5 Euro für 2 Stunden Auszeit die man sich und seiner Haut gönnt. Wenn ich daran denke wie viel Geld ich in andere Produkte investieren die weniger bringen ist das nicht viel Geld. Aber jeder Euro man ausgibt sollte man genau abwägen.

Als Fazit kann ich somit nur ausloben, ein Produkt das wirkt, aber entsprechend auch sein Geld kostet. Wer es gerne mal selbst testen möchte, dem empfehle ich den Gutscheincode pudelmuetzesfacemask, hiermit bekommt ihr 30% auf eure Bestellung und die Hemmschwelle es einfach mal auszuprobieren ist somit geringer.

An dieser Stelle meinerseits nochmals vielen lieben dank an MayBeauty die mir ein Testpaket zur Verfügung gestellt haben.

 

 

Kürzlich im Supermarkt…. oder auch der Kunde der lieber fertig kauft anstatt selbst zu machen

Wie ihr alle auch, muss ich regelmäßig meinen Kühlschrank auffüllen. Ich habe das große Glück alles zu vertragen. Egal ob Laktose, Gluten, Nüsse, Soja oder was es sonst noch so an Unverständlichkeiten gibt. Ich muss darauf beim Einkauf also nicht achten, sehe aber trotzdem die Hinweise auf den Verpackungen.

Gestern an der Salattheke unseres örtlichen Supermarktes (ich lasse Mal den Namen aus Werbestechnischen Gründen weg, setzt gerne einen beliebigen ein), eine ältere Dame ist vor mir und möchte Krabbensalat. Diesen Salat stellt der Supermarkt selbst her und verkauft sich wie geschnitten Brot. Sie fragt die Verkäuferin ob Gluten in diesem enthalten ist, denn dann würde sie noch mal extra was für ihren Enkel mitnehmen. Die Verkäuferin konnte es nicht zu 100% sagen und erklärte ihr das dort nur Majo, Gewürze und Krabben drin wären. Sie war sich aber nicht sicher, ob als Verdickungsmittel Glutenhaltige Lebensmittel eingesetzt werden, und riet ihr davon ab. Die Dame fand das zwar komisch das die Verkäuferin es nicht genau sagen konnte, hätte sich damit aber abgefunden. Sie sagte zwar das es sehr Schwere folgen für ihren Enkel haben könnte (es hörte sich an, als ob er einen Schweren Allergischen Schock davon bekommen würde und die Überlebenschancen dann sehr gering wären), aber es wäre ok für sie.

Und dann kam „Der Vater“. Er mischte erst mal alles auf, sein Sohn wäre diesbezüglich „schwer krank“ und dürfte absolut kein Gluten. Und wieso sie keine Allergieliste hätte. Ich denke wäre es nicht am Samstag Vormittag gewesen, wäre sie sogar nachfragen gegangen oder hätte geschaut, wer es wissen könnte. Aber die Schlange nach den beiden war schon bedrohlich lang. Er zeterte ohne Ende und die Verkäuferin fing an mit Leid zu tun. Er erwähnte auch das es inzwischen Pflicht wäre Lebensmittel entsprechend zu Kennzeichen. Ich dachte in dem Moment, das er nun wirklich übertreibt, aber ich habe mal nachgesehen und an diversen Stellen, wie hier, kann man nachlesen, dass es stimmt.IMG_1510

Was mich aber erwog diesen kleinem Erlebnis euch einen Artikel zu widmen war vielmehr die Frage warum die Familie, wenn es so lebensbedrohlich ist, nicht einfach Salate selbst herstellt. Mayonnaise zu machen ist sehr einfach und dauert nur ein paar Minuten. Krabben kann man frisch kaufen und puhlen (zumindest bei  uns hier im Norden relativ Problemlos) und würzen kann man auch selbst. Dann weiß man genau was drin ist und muss sich keine Gedanken machen. Gerade in  einer Zeit wo bewusste Ernährung wieder wichtiger wird und wir Menschen uns wieder mehr auf hochwertige Lebensmittel konzentrieren und vieles wieder eher frisch und selbst machen finde ich persönlich das sehr wichtig. Gerade wenn man etwas vielleicht nicht so gut verträgt. Ich weiß auch meinem  IMG_1511eigenen Alltag das man es nicht immer schafft sein Brot und seine  Brötchen selbst zu backen, die Butter selbst zu machen, Marmelade zu kochen und man es sich auch nicht immer leisten kann beim Biohof einzukaufen. Aber ich empfinde es sehr wichtig sich mit dem auseinander zu setzten was man zu sich nimmt. Egal ob es etwas „ungesundes“ wie Kekse, Cola, etc. sind oder Gemüse aus dem Backofen und selbst eingemachtes. Hier auf Pudelmützes Welt werde ich euch sicher immer mal wieder etwas von meiner Reise zum „gesunden“ oder auch ungesunden Essen berichten oder euch Dinge vorstellen oder zeigen die ich gerne mal esse. Denn ich liebe es neues zu entdecken und zu probieren. Wie kürzlich das Lila Luder bei meinem Fisch vom Blech.

 

Ach ja, falls ihr wissen wollte, wie die Diskussion endete. Am Ende kam raus das es sich wohl um eine sehr leichte Unverträglichkeit handelt, natürlich achtet man dann auch schon darauf was was drin ist. Aber bei dem gezeter hätte der Sohn/Enkel aber eigentlich schon tot sein müssen…

Fack Ju Göthe 2

Seit gestern ist Fack Ju Göthe 2 in den deutschen Kinos angelaufen. Nachdem ich den ersten Teil Heilig Abend gesehen habe (mein Mann und ich waren komplett alleine im Kino!), wollten wir schnellst möglichst auch den zweiten Teil sehen und haben eine Vorstellung direkt um Mitternacht genommen.

Dafür das wir Mittwoch (ok Donnerstag) hatten, war das Kino doch sehr voll.

 

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Worum geht es im zweiten Teil?

Natürlich steht wieder Herr Müller im Mittelpunkt, zusammen mit Frau Schnabelstedt. Frau Gerster (Katja Riemann) will eine Kampagne des Bildungsministerium gewinnen um das ansehen ihrer Schule aufzuwerten. Dies soll mit einer internationalen Klassenfahrt geschehen. Herr Müller hält sich bedeckt hier zu schreien, ja bis wieder gewisse Umstände in sein Leben treten die eine Reise nach Thailand sehr interessant machen. Eigentlich soll er mit Frau Schnabelstedt dorthin fahren. Leider ist sie allerdings – ähm – verhindert und so muss Herr Müller mit seinen Schülern alleine zurecht kommen.

Der zweite Teil ist genauso locker luftig lustig leicht wie der erste. Ich las am Mittwoch noch eine Presseeinschätzung in der Stand das die Gags etc. alle samt vorhersehbar sind. Natürlich ist der Stil nun bekannt, die Gags habe ich dennoch nicht vorher gesehen und so wie das Kino einige Male gebrüllt hat wohl auch die anderen Zuschauer nicht. Gerade Fortsetzungen sind besonders schwierig und ich muss sagen das dass gesamte Team diese sehr gut gelungen ist.

Frau Schnabelstedt ist genauso spießig wie im ersten Teil, Herr Müller genauso ein – ja was eigentlich – unbeholfener Lehrer dem alles zu viel ist und auf die Nerven geht. Besonders gefallen haben mir zudem Uschi Glas in der Rolle der Ingrid Leimbach-Knorr. Ich finde es toll wie sie diese Rolle ausfüllt, obwohl sie ja im ersten Teil doch nur kurz anwesend war. Wie es im zweiten Teil ist, verrate ich natürlich nicht. Die zweite die mir sehr sympathisch ist, ist Katja Riemann in der Rolle der Schulleiterin Gudrun Gerster. Sie ist so schön neben der Spur und ist zu allem bereit was ihr Schule weiter bringt. Solche Schulleiter müsste es mehr geben.

Natürlich sind auch wieder Chantal, Danger, Charlie und Zeynep mit ihrer gewohnten Leistung am Start.

Mir hat dieser Film sehr gut gefallen und kann ihn euch ans Herz legen.